Das Problem: Millionen herrenlose Katzen
In Deutschland leben schätzungsweise 2 Millionen herrenlose Streunerkatzen. Diese Tiere leiden unter Hunger, Krankheiten und Verletzungen. Besonders dramatisch: Eine einzige unkastrierte Katze kann in wenigen Jahren bis zu 370.000 Nachkommen zeugen.
Die Situation in der Bodenseeregion ist besonders angespannt. Jedes Frühjahr werden die Tierheime mit Kitten überschwemmt, die von verwilderten oder unkastrierten Freigängerkatzen stammen. Unsere Kapazitäten sind am Limit.
Unsere Forderungen
Wir setzen uns für eine kommunale Katzenschutzverordnung ein, die drei zentrale Maßnahmen umfasst:
Kastrationspflicht
Alle Freigängerkatzen müssen kastriert werden, um unkontrollierte Vermehrung zu stoppen.
Kennzeichnungspflicht
Jede Katze muss per Mikrochip oder Tätowierung eindeutig identifizierbar sein.
Registrierungspflicht
Alle Katzen müssen in einem zentralen Register erfasst werden (z. B. TASSO).
Über 1.000 Städte und Gemeinden in Deutschland haben bereits Katzenschutzverordnungen erlassen – mit nachweisbarem Erfolg. Es wird Zeit, dass auch die Bodenseeregion nachzieht.
Koalition der Tierschutzvereine am Bodensee
Zehn Tierschutzvereine haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam für eine Katzenschutzverordnung zu kämpfen:
Was Sie außerdem tun können
- Lassen Sie Ihre Katze kastrieren – auch wenn sie nur gelegentlich draußen ist
- Chip und Registrierung: Lassen Sie Ihre Katze chippen und bei TASSO registrieren
- Teilen Sie diese Petition in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis
- Informieren Sie sich und sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über die Thematik